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Symposium
Zum Maximilian-Jubiläum - Die Orgeln der Hofkirche Innsbruck und ihr kulturelles Umfeld: Geschichte und Gegenwart
International-interdisziplinäres Symposion
06.09.2019-08.09.2019
Haus der Musik Innsbruck | Universitätsstraße 1 | 6020 Innsbruck
Eine Veranstaltung von: Universität Mozarteum
Fr, 6. 9.
Haus der Musik Innsbruck
09.00-12.00 und 14.00-17.30 Uhr: Referate
Hofkirche Innsbruck
20.00 Uhr: Brett Leighton und Peter Planyavsky, Ebert- und Mauracher-Orgel

Sa, 7.9.
Haus der Musik Innsbruck
09.00-12.00: Referate
14.00-17.30 Uhr: Exkursion Maximilian-Ausstellung Schloss Ambras
Hofkirche Innsbruck Silberne Kapelle
20.00 Uhr: Andrea Marcon und ein Blockflötensemble, Organo di legno

So, 8.9.
Haus der Musik Innsbruck
09.00-12.00 und 14.00-17.30 Uhr: Referate
Stiftskirche Wilten
20.00 Uhr: Wolfgang Kogert und Ludwig Lusser spielen an den drei Orgeln
Die historischen Orgeln der Hofkirche in Innsbruck haben weltweite Bedeutung. Die süddeutsch-österreichische Schwalbennestorgel von Jörg Ebert (1558, 15 Register) ist die älteste in den wesentlichen Teilen erhaltene größere Kirchenorgel nördlich der Alpen, der Organo di legno in der Silbernen Kapelle der Hofkirche (um 1580, 7 Register) erschließt authentisch das entsprechende italienische Tastenmusikrepertoire. Ausgehend von diesen bedeutenden Renaissance-Instrumenten sollen einerseits die Musikbereiche im Umfeld von Kaiser Maximilian I. und die (Tasten-)Musik des 15. und 16. Jahrhundert untersucht, andererseits die Verhältnisse der Orgelmusik des 20. und 21. Jahrhunderts in Beziehung von Tradition, Historismus und Avantgarde reflektiert werden.

Schon vor der Entstehungszeit beider Orgeln wirkten herausragende Musiker wie Paul Hofhaimer und Heinrich Isaac am kaiserlichen Innsbrucker Hof, deren Werke die nachfolgenden Epochen maßgeblich beeinflussten. Seit 1969 setzt sich der internationale Paul-Hofhaimer-Orgelwettbewerb als Interpretationswettbewerb an den historischen Instrumenten der Hofkirche praktisch mit der Tastenmusik auseinander; das Wettbewerbsprogramm spannt den Bogen vom Repertoire der Zeit der historischen Instrumente bis in die Gegenwart – das Symposion soll hier in ähnlichem Ansatz interdisziplinär, möglichst im Brückenschlag von Alt und Neu, weitere Untersuchungen vorstellen.

Bild: Kenotaph des Kaiser Maximilian I. in der Hofkirche Innsbruck (Bildrecht Estermann)
Eintritt frei!
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