1. Kursperiode

Gesang

15.07.2019 - 27.07.2019

Zheng Zhou

Sprachen: Englisch, Chinesisch

Bassbariton Zheng Zhou besitzt eine „reiche, cremige Baritonstimme“ (Los Angeles Times) und zeichnete sich bei den wichtigsten Opernhäusern und Orchestern in einer Vielzahl von verschiedenen Stilen von Mozart, Donizetti, Schubert bis zu Verdi, Mendelssohn und Orff aus.
Er hält eine Professur als Gesangslehrer am Shanghai Conservatory of Music. Seine umfangreiche Ausbildung und Erfahrung im Ausland - unter anderem an der Metropolitan Opera, am Madrider Teatro Real, der San Francisco Opera, Vancouver Opera, China National Symphony, China Philharmonic Orchestra, Tanglewood Festival, Carnegie Hall ... helfen ihm, einen großen Beitrag zu einer gut gerundeten, internationalen Perspektive für Gesangsstudien in China zu leisten.
Zheng Zhou debütierte an der Metropolitan Opera im Jahr 1993 als Yamadori in der „Butterfly“ und sang anschließend den Ping in „Turandot“ und Fiorello im „Barbiere“. Sein San Francisco Opera Debüt kam im Jahr 1992 in „La Forza del Destino“, anschließend sang er dort in Milhauds „Christophe Colombus“. Die Rollen des Vaters und Ludovic in Philip Glass‘ „La Belle et La bête“ sang er an der Brooklyn Academy of Music und anschließend bei einer Tournee durch die USA und Europa, Mexiko und Japan. Er trat in zwei weiteren Glass-Opern auf, darunter in der Uraufführung „The White Raven“ bei der Expo '98 in Lissabon, im Teatro Real in Madrid und 2005 bei der US-Premiere und Eröffnung der Saison im Lincoln Center Festival in New York sowie in „The Civil Wars“ als Abraham Lincoln mit dem American Composers Orchestra in der Carnegie Hall. Zu seinen anderen Opern-Engagements zählen Auftritte mit der San Francisco Symphony, an der Tulsa Oper, Illinois Opera Theatre, Philippine Opera in Manila, Vancouver Opera, Harrisburg Opera, Intermountain, Avery Fisher Hall im Lincoln Center New York, Toronto, Eastern Connecticut Symphony Orchestra, New Mexico Symphony Orchestra, Opernhaus von Shanghai. Die Rückkehr nach Shanghai führte ihn an mehrere der renommiertesten Veranstaltungsorte Chinas.
Zhous Orchesterrepertoire umfasst unter anderem Bernsteins „Chichester Psalms“ (Tanglewood Festival unter Seiji Ozawa), Brahms „Deutsches Requiem“ (Carnegie Hall, Jacksonville Symphony, Colorado Symphony, China National Symphony und Shanghai Symphony unter John Nelson in der chinesischen Premiere des Stückes). Weiters die “Carmina Burana” (Baltimore Symphony, L.A. Master Chorale, Pacific Chorale, Portland Symphony, Grand Rapids Symphony und Washington Cathedral Society), dann Vaughan Williams’ “Dona Nobis Pacem” (Milwaukee Symphony) und “A Sea Symphony” (South Bend Symphony), “Elijah” (mit der Illinois Symphony und der Hudson Valley Philharmonic), “Messias” (the New England Symphonic Ensemble und St. Cecilia Chorus in der Carnegie Hall). Ebenso Verdis Requiem Mahlers Symphonie Nr. 8, Beethovens Symphonie Nr. 9, dann Berlioz “Roméo et Juliette Symphonie Dramatique”, Qigang Chens “Poème Lyrique” und das Mozart-Requiem.
Ebenso als Liedsänger aufgetreten ist er bei den San Francisco Opera Schwabacher Debut Recital Series, beim Tanglewood Festival und in Baden bei Wien, Österreich.
Zheng Zhou erhielt Abschlussdiplome von der University of Illinois, den St. Louis und Shanghai Conservatories und ein Liederdiplom vom Franz-Schubert-Institut in Baden bei Wien.