1. Kursperiode

Italienisch

15.07.2019 - 27.07.2019

Fausto Tuscano



FAUSTO TUSCANO wurde 1968 in Foligno (Perugia, Italien) geboren. In Assisi begann er das Musikstudium als Knabensänger der Kapelle der Basilika von S. Francesco d’Assisi. Er setzte dann das Studium an den Konservatorien «F. Morlacchi» Perugia und «L. Cherubini» Firenze fort, wo er zuerst das Konzertdiplom in Flöte und dann in Komposition abschloss. Währenddessen schloss er auch das Studium der Literaturwissenschaft und Musikgeschichte an der Universität Perugia ab. 1997-2005 studierte er an der Universität für Musik und Darstellende Kunst »Mozarteum« Salzburg in der Klasse Prof. Reinhard Febel und erhielt das Diplom in Komposition und Musiktheorie. 1998 besuchte er den Sommerkurs an der Accademia Musicale Chigiana bei Franco Donatoni.


Zusätzliche Anregungen für seine künstlerische Arbeit holte er sich im Laufe der Jahre in Gesprächen und privaten Treffen mit: Salvatore Sciarrino (Umbrien), Gilbert Amy (Gubbio-Festival 1998), Boghuslav Schaeffer und Beat Furrer (Salzburg, Frankfurt und Graz).
Er ist Preisträger bei nationalen und internationalen Wettberben, u.a. 1999, “Franco Evangelisti”-Preis von Nuova Consonanza (Finalist, mit dem Stück Le noir de la nuit für Orchester); 2003, 3. “Johann-Joseph-Fux Opernwettbewerb” Graz 2003 (2. Preis und Arbeitsstipendium mit der Oper Incontro); 2004, „Raiffeisen Klassik Preis“ (1. Preis mit dem Stück 6 capricci per quartetto d’archi); 2007, „Wettbewerb Recherche“ (3. Preis mit dem Stück Canto che il vento apre la luna, Uraufführung vom Ensemble Recherche Freiburg im Rahmen der Klangspuren, September 2007 in Schwaz). Er wurde 2007 für den „Busoni-Preis“ der Akademie der Künste in Berlin kandidiert.


1988-1997 arbeitete er am Verzeichnis der Musikmanuskripte im Archiv der Basilika in Assisi (Fondo Antico della Biblioteca Comunale di Assisi presso la Biblioteca del Sacro Convento di Assisi). Es handelte sich um das Ordnen und Verzeichnen von über 2000 Musikmanuskripten, gedruckten Partituren und anderen Theoriewerken aus den Jahrhunderten vom 17. bis 20.
Er nahm auch als Vortragender an verschiedenen Symposien teil, u.a. an der Universität Perugia, und hielt Seminare über seine Kompositionen und Musikkurse an verschiedenen Universitäten (Perugia, Lucca (2005), Salzburg, Sevilla, Rovigo).
Mitbegründer und Präsident (von 2002 bis 2010) von Klang21 – Verein zur Förderung zeitgenössischer und darstellenden Kunst ist er von 2005 bis 2010 in der künstlerischen Leitung des Festivals “Taschenopernfestival” Salzburg gewesen.
Seit 1997 auch als Lehrer, seit 2001 als Vorstandsmitglied und seit 2011 auch als Redakteur des Kulturprogramms an der Società Dante Alighieri Salzburg tätig.
2011 hat er das Staatsstipendium für Komposition des österreichischen Bundesministeriums für Kunst und Kultur und das Landesstipendium für Komposition der Salzburger Landesregierung erhalten.
Hauptgebiete seiner Forschungs- und Unterrichtstätigkeit sind: die Evolution der menschlichen Stimme; der musikalische Inhalt der poetischen Sprache; Rhythmus und Metrum der italienischen Musikdichtung; Musik und Gesang im Sprachunterricht.
 


Der Zusatzkurs Italienisch wird für alle Sängerinnen und Sänger wärmstens empfohlen.

Zur Perfektionierung der Aussprache bei der Erarbeitung der italienischen Opernliteratur wird den Studierenden der Gesangsklassen dieses Angebot eines individuellen Unterrichts empfohlen. In diesem Italienischkurs kann der/die Studierende durch die richtige Aussprache die idiomatische Diktion erlernen und anhand einer genauen Textanalyse die jeweils passende Phrasierung erreichen. Was bringt mir ein Italienisch-Kurs für meine Karriere? Ich verstehe jede Schattierung in meinem Text, mein Vortrag wird durch die richtige Aussprache und Phrasierung so idiomatisch wie nur möglich, und auf der Bühne kann ich mich auf die anderen auf mich zukommenden Aufgaben konzentrieren.