17.05.2021

Rektoratsteam der Universität Mozarteum Salzburg für vier weitere Jahre gewählt

Nachdem der Senat und der Universitätsrat der Universität Mozarteum Salzburg im Februar 2021 die Wiederwahl von Rektorin Prof.in Elisabeth Gutjahr bekanntgegeben haben, wurde nun auch ihr Team für eine weitere Funktionsperiode vom 1. April 2022 bis Ende April 2026 wiedergewählt. Hannfried Lucke (Vizerektor für Kunst), Mario Kostal (Vizerektor für Lehre) und Anastasia Weinberger (Vizerektorin für Ressourcen) werden an der Seite von Elisabeth Gutjahr die Geschicke der Universität lenken.
 
Salzburg, 17. Mai 2021
 
Nach der heutigen Universitätsratssitzung gibt der Vorsitzende des Universitätsrats Dr. Karl Ludwig Vavrovsky bekannt, dass die Vizerektoren Hannfried Lucke und Mario Kostal sowie die Vizerektorin Anastasia Weinberger für eine weitere Periode wiedergewählt wurden. „Die Wiederwahl basiert auf der erfolgreichen Arbeit des Rektorats in den vergangenen drei Jahren und in der sicheren Erwartung, dass das Rektorat die vielfachen Anforderungen in der neuen Leistungsvereinbarungsperiode erfüllen und die anspruchsvollen Ziele des Entwicklungsplans erreichen kann“, so Vavrovsky.
 
Auch Prof.in Elisabeth Gutjahr blickt voller Zuversicht in die Zukunft: „Für die Weiterentwicklung einer so komplexen und fantastischen Universität wie der Universität Mozarteum braucht es ein starkes Team und eine gut funktionierende Kommunikation im Haus. Die letzten drei Jahre waren ereignisreich und von großen Herausforderungen geprägt. Doch trotz der widrigen Bedingungen konnten wir vieles realisieren, manche Projekte haben richtig Fahrt aufgenommen. Die Wiederbestellung ist ein wunderbares Zeichen der Anerkennung und der klare Auftrag: Macht weiter so.“
 
In seiner Funktion als Vizerektor für Kunst wird sich der Organist und O. Univ.-Prof. Hannfried Lucke weiterhin intensiv um Internationalität und Vernetzung im künstlerischen Bereich kümmern. Dazu zählen weltweite Kooperationen mit Ensembles, Orchestern, Institutionen und Kulturveranstalter*innen, bedeutende Wettbewerbe wie der seit 1975 an der Universität Mozarteum ausgetragene Internationale Mozartwettbewerb oder der jährlich in China stattfindende Wettbewerb „Zhuhai International Mozart Competition“, Aktivitäten in globalen Netzwerken (z.B. ASEA-Uninet) oder Akademien und Festivals wie die traditionsreiche Internationale Sommerakademie. Zu seinen wichtigsten Erfolgen der letzten vier Jahre gehören u.a. die Akquise von drei Stiftungsprofessuren an Maxim Vengerov (Violine), Andreas Scholl (Barockgesang) und Ion Marin (Dirigieren). „Damit konnten wir drei renommierte Musiker für unser Haus gewinnen, die international große Aufmerksamkeit nach sich ziehen. Auch die der Pandemie geschuldeten Streaming-Formate wurden teilweise fulminant rezipiert. Wie wir das kulturelle Erbe etwa der klassischen Musik lebendig und vielleicht sogar in neuer Weise inspirierend weitergeben können, bleibt dennoch eine Herausforderung. Dass unsere Studierenden bzw. Absolvent*innen bei den ganz großen internationalen Musikwettbewerben regelmäßig zu den Preisträger*innen zählen, zeugt jedenfalls von der ungebrochenen Qualität des Hauses“, so Hannfried Lucke. „Als besonders interessant erweisen sich vielfach auch die Auftragskompositionen, die bei solchen Wettbewerben zur Uraufführung kommen.“
 
Der in Dornbirn geborene Jurist und Vizerektor für Lehre Dr.iur. Mario Kostal ist seit 2013/14 Mitglied einer Arbeitsgruppe der Österreichischen Hochschulkonferenz zur Verbesserung der Qualität der Hochschullehre. 2016 übernahm er die Funktionen des Vizerektors für Lehre und des Studiendirektors. Gemeinsam mit der damaligen Vizerektorin für Außenbeziehungen wurde er 2017 mit dem Interimsrektorat betraut. Um Lehre in höchster Qualität weiterhin sichern zu können, setzt er auf einen Mix aus etablierten und neuen Maßnahmen: „Die Besetzung von Professuren bleibt das zentrale Strukturentwicklungsinstrument zur Stärkung und fachlichen Ergänzung der profilbildenden Bereiche. Darüber hinaus haben wir uns aber auch eine ganze Reihe anderer Themen auf die Agenda gesetzt: etwa die Stärkung und Förderung des akademischen Mittelbaus, den Ausbau inter- und transdisziplinärer Studienangebote, den Ausbau der Nutzung digitaler Technologien im künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Unterricht oder den Ausbau von Angeboten in den Bereichen Nachhaltigkeit und Diversität“, erläutert Mario Kostal. „Ich freue mich, auch weiterhin Wegbegleiter unserer Studierenden und Lehrenden auf der Suche nach dem Neuen, dem ganz Anderen, dem Ungeahnten sein zu dürfen.“
 
Nur 15 Prozent all jener, die hierzulande offiziell eine Regatta leiten dürfen, sind Frauen. Eine davon ist die gebürtige Salzburgerin Mag.a Anastasia Weinberger. Dass die internationale Schiedsrichterin ihr Know-how in Sachen Segeln auch als Vizerektorin für Ressourcen an der Universität Mozarteum zum Einsatz bringen kann, hat sie die letzten drei Jahre unter Beweis gestellt: „Hier wie dort herrschen immer wieder unterschiedliche Energien – man könnte auch von Naturgewalten sprechen –, auf die man sich einlassen und die man meistern muss: Tempo aufnehmen, Kurs halten, Fairness, aber auch Leistungswille im Wettbewerb sind entscheidend. Dadurch bleibt man flexibel, was angesichts großer Projekte wie dem Bauprojekt am Kurpark oder weitreichenden Umstrukturierungen notwendig ist. Der Job verlangt einiges an Kreativität auch in der Administration“, erläutert Anastasia Weinberger. Auf die kommenden vier Jahre freut sie sich insbesondere, weil „wir kontinuierlich weiterführen können, was wir in den letzten Jahren an neuen Prozessen und Projekten aufgesetzt haben.“

Pressebilder



Bild v.r.n.l: Elisabeth Gutjahr (Rektorin), Anastasia Weinberger (Vizerektorin für Ressourcen), Hannfried Lucke (Vizerektor für Kunst), Mario Kostal (Vizerektor für Lehre), 


Fotograf: Christian Schneider / Universität Mozarteum Salzburg

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