26.07.2021

Spot On MozART:
Mit Virtual Reality, Licht-Architekturen und einem interaktiven Container Mozart neu erleben

Mit ihrem interuniversitären, interdisziplinären Projekt Spot On MozART widmet sich die Universität Mozarteum in zahlreichen Projekten aktuell der visuellen Erforschung des Hörens und den Möglichkeiten einer neuen Wahrnehmung der Werke von Wolfgang Amadé Mozart. Am 29. Juli gibt es erstmals die Gelegenheit, umfassende Einblicke in die laufenden Arbeiten zu gewinnen. Die Ausstellung ist von 10 bis 17 Uhr für die Öffentlichkeit frei zugänglich.
 
Spot On MozART Projektausstellung
29. Juli 2021 von 10 bis 17 Uhr
Universität Mozarteum Salzburg, Mirabellplatz 1
 
„Was siehst du, wenn du hörst?“
Installationen, Performances, Audio, Video, Virtual und Augmented Reality oder Game Formate: Im Rahmen von Spot On MozART loten Studierende, Lehrende, namhafte Künstler*innen und Persönlichkeiten aus Medien und Kultur die Grenzen des Verstehens der Musik von W.A. Mozart im 21. Jahrhundert aus.
Ausgehend von der intensiven Beschäftigung mit ausgewählten Werken und der Frage nach der visuellen Imagination ist Spot On MozART aber nicht nur ein Erlebnis der zeitgenössischen Wahrnehmung von Mozarts Musik, sondern vielmehr ein Blick darüber hinaus. Anspruch ist es, Freiräume für die Entwicklung neuer Ideen und Formate zu schaffen. Durch die Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst und der TU Wien, den Research Studios Austria sowie den Universitäten und Hochschulen am Standort Salzburg bietet die Universität Mozarteum zudem ein weitreichendes Netzwerk mit einer Vielfalt an Know-how.
 
Am Donnerstag, den 29. Juli, sind die aktuell laufenden Projekte bei freiem Eintritt an der Universität Mozarteum zu sehen. Gezeigt werden u.a. Screenings der Filme „#beautiful“ von Hannes Schalle und „Nachts“ von Claudia Lehmann und Konrad Hempel sowie ein Trailer zum Filmbeitrag der Universität für angewandte Kunst Wien (Die Angewandte). Im hinterer Bühnenbereich des Max Schlereth Saals kreieren die „scanning dimensions“ der Medienkünstlerin Conny Zenk Licht-Architekturen auf großzügigen Projektionsflächen: Mittels Laser und Bühnennebel und Bezg auf Mozarts KV15dd ist die Installation ein fließender Übergang zwischen Musik und Video.
 
In der Galerie DAS ZIMMER haben Besucher*innen Gelegenheit, eine Virtual-Reality-Produktion von Michael Gebendorfer, die mit der Schweizer Opernsängerin Regula Mühlemann im Hangar-7 gedreht wurde, zu erleben. Und „Mozart Contained!“, ein interaktives Musikerlebnis in einem Container von Anna-Sophie Ofner und Hannah Schmaderer, wird im Kleinen Studio gezeigt. Der Container ist zugänglich und kann rundum besichtigt werden, zwei Flatscreens begleiten das Projekt mit einer Filmdokumentation. Eine große Ausstellungstzafel zeigt die ersten Skizzen und Entwürfe des Projekts, dessen Idee bei einem Spot On MozART Workshop auf der Blaa-Alm entstand. Auch die Aussichten auf jene Projekte, die erst im Entstehen sind, werden im Rahmen der Projektausstellung im Foyer auf drei schwarzen Ausstellungstafeln dokumentiert, in Form von Skizzen, Fotos und Plakaten.
 
Alle laufenden Projekte sind unter www.spotonmozart.at zu finden.

 

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