Soziale Dimension und gelebte Diversität -
eine zentrale gesellschaftliche Verpflichtung und wesentlicher Impuls von Weiterentwicklung und Veränderung


Das Board der AQ Austria hat in seiner 53. Boardsitzung am 13.03.2019 über die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems der Universität Mozarteum Salzburg beraten und beschlossen, das Qualitätsmanagementsystem mit 2 Auflagen zu zertifizieren. Die Zertifizierung ist bis 12.03.2026 gültig. Die Auflagenerfüllung ist innerhalb von zwei Jahren ab Zertifizierung, d.h. bis zum 12.03.2021, schriftlich nachzuweisen.


Was verstehen wir unter sozialer Dimension und Diversität?


Gelebte Diversität in der Berücksichtigung unterschiedlicher sozio-kultureller Hintergründe, einer Vielfalt an Umgangsmöglichkeiten mit Geschlecht, physischen oder psychischen Herausforderungen und Talenten wird an der Universität Mozarteum Salzburg nicht nur als gesellschaftliche Verpflichtung und Einladung zur Teilhabe (vgl. § 1 des „Gleichstellungsplans“), sondern als Chance und wertvolles Potenzial gesehen.


Wer sind die Träger*innen dieser Ideale, wer zeichnet sich verantwortlich?


Diversität ist ein von allen an der Universität Mozarteum Salzburg Tätigen getragenes und gelebtes Prinzip des Denkens, Handelns, Interagierens und Miteinander-Kommunizierens.
Folgende Einrichtungen sind in besonderer Weise verantwortlich für Koordination, Begleitung und Evaluation dieses Prozesses.
  • Arbeitskreis für Gleichbehandlung (AKG)
  • Institut für Gleichstellung und Genderforschung (IGGS)
  • Arbeitsgemeinschaft für Inklusion und Diversität (AG ID) zu.
In Absprache mit dem Rektorat, der Abteilung Qualitätsmanagement und Entwicklungsplanung der Universität, der Stabstelle für Personalprojektentwicklung, der Abteilung Beruf und Karriere (Bereich Personalentwicklung und Familienservicestelle), der Abteilung Studien- und Prüfungsmanagement, der Österreichischen Hochschüler*innenschaft sowie den Vertreter*innen der Plattform Geschlechterforschung_Gender Studies fungieren die Mitglieder des Instituts und der Arbeitsgemeinschaft im Dialog mit den Vertreter*innen unterschiedlicher Gremien und Gruppierungen (Senat, Sitzungen der Departmentleiter*innen, AG Curricula) und insbesondere in Einzelgesprächen als Multiplikator*innen.


Wo stehen wir - was ist bereits implementiert?


Soziale Dimension und Diversität


Wohin geht der Weg? Welche Mittel setzen wir ein, umunsere Ziele zu verfolgen?


Direktiven des P / D / A / C Zyklus’ helfen uns in der Verfolgung unserer Ziele. Geplante Entwicklungsschritte im Zeitraum 2020–2021

PDCA-Zyklus P D C A
Human Resources / Studierende
Intensivierung der Begleitung Studierender in der Anfangsphase des Studiums X      
Gechlechtergerechtigkeit in der Verfolgung von Karrieremodellen X X X  
Verwendung einer gendergerechten Sprache / Konzeption eines Sprachleitfadens   X X  
Forschung
Preise und Unterstützungen im Bereich von gender- und diversitätssensibler Forschung   X X  
Durchführung spezifischer Forschungsprojekte   X X  
Intensivierung der Außenwirkung durch Vortragsreihen und andere Veranstaltungen X X    
Lehre
Anlassbezogene Überprüfung von Zulassungsbedingungen und Curricula auf die Berücksichtigung der Anliegen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen     X X
Ausbau des Studienmaterials für sehgeschädigte Studierende   X    
Integration von Lehrveranstaltungen mit gender- und diversitätssensiblen Themen in den unterschiedlichen Curricula X X X  
Neustrukturierung der Studienergänzung „Künste – Geschlechter – Forschung“       X
Verstärkte Kooperation mit anderen tertiären Bildungseinrichtungen am Standort Salzburg X X    
Real Estate Management
Optimierung in der Verteilung von Räumen     X X
Adaption des Eltern-Kind-Raumes an der Universität Mozarteum Salzburg     X X



Welche Vision leitet uns


Diversitätssensible Ressourcenorientierung ermöglicht kontinuierliche Weiterentwicklung
  • in einem Miteinander-Kommunizieren und Agieren
  • in der Reflexion und Integration unterschiedlicher Perspektiven.
Der Universität Mozarteum Salzburg kommt im Transfer einer Vielfalt an künstlerischen und wissenschaftlichen Ergebnissen ein zentraler gesellschaftspolitischer Auftrag zu. Gerade mit Hilfe künstlerischer Produktionen gelingt es, Normierungen zu hinterfragen, Räume für einen kritischen Diskurs zu öffnen und darauf aufbauend Veränderung zu bewirken.