Foto

Bernhard Gwiggner, Mag. Mag.

Assistent am Department für Bildende Künste und Gestaltung

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Bernhard Gwiggner ist bildender Künstler – geboren 1963 in Wörgl, lebt und arbeitet in Salzburg.

Schwerpunktmäßig arbeitet er in den Bereichen Bildhauerei, Zeichnung und Video. Objekte und Installationen werden um partizipative Vorgangsweisen auch im öffentlichen Raum erweitert, welche mitunter dezidiert politische Ansprüche transportieren (NS-Zeit, Gefängnis…). Zudem entwickelt er aufwendige Zeichenserien, in denen einerseits Weisheitsliteraturen (Dao de jing, Offenbarung des Johannes…) oder andere Kulturen (China, Bulgarien, USA) thematisiert werden.

Bereits sein Lehramtsstudium mit den Unterrichtsfächern “Bildnerische Erziehung” und “Werkerziehung” an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg von 1981 bis 1987 bereitete auf Grund der breitgefächerten Ausrichtung inter- und transdisziplinäre Arbeitsweisen auf. Von 1989 bis 1994 vertiefte er seine Kenntnisse durch ein Bildhauereistudium bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

Ab Herbst 1994 konnte er als Bildhauerei-Assistent von Ruedi Arnold an der Hochschule Mozarteum im Rahmen des Studiums der “Bildnerischen Erziehung” neben seiner künstlerischen Qualifikation auch seine einschlägigen Erfahrungen als Kunsterzieher an verschiedenen Wiener Sekundarschulen einbringen.

Bereits zu Studienzeiten engagierte er sich in der “Österreichischen Hochschülerschaft” für seine Kolleg*innen, was nun seine mehr als 20-jährige Fortsetzung als Vertreter des sog. Mittelbaus in Institutskonferenzen, Abteilungs- bzw. Departmentsitzungen, Curricularkommissionen, diversen Arbeitsgruppen etc. fand. 

Dreimal wurde er in den Senat gewählt, in dem er eine Periode lang auch als Sprecher des Mittelbaus fungierte. Seit 2012 ist er Mitglied des Betriebsrates für das künstlerische und wissenschaftliche Personal, dessen stellvertretender Vorsitzender er derzeit ist. Zudem ist er Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Betriebsausschusses.

Seit 1983 nimmt er regelmäßig an zahlreichen Ausstellungen teil; er hat Preise und Stipendien erhalten, an Symposien und Tagungen teilgenommen und schätzt insbesondere die intensive Beschäftigung mit anderen Kulturen im Rahmen von Artist-in-Residence-Aufenthalten (Paris, China, Bulgarien, USA).

Von 2017 bis 2020 baute er als Professor für “Bildnerische Erziehung für künstlerische Praxis (Lehramt)” am Standort Innsbruck die “Bildnerische Erziehung” für die Universität Mozarteum neu auf.

Seit Herbst 2020 ist er wieder als Bildhauerei-Assistent am Department für Bildende Künste und Gestaltung tätig.